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Das Haus und Hof Festival: In Flammen 09.07.-11.07.2026 Entenfang Torgau

In nicht einmal 14 Tagen ist es wieder soweit: Das Haus- und Hoffestival vieler Extreme-Metal-Fans öffnet wieder seine Tore. Dass nicht nur ich den Bums ziemlich geil finde, zeigen die zahlreichen positiven Berichte in den einschlägigen Metal-Webzines. Immer wieder wird das In Flammen als eines der sympathischsten Extreme-Metal-Festivals Deutschlands bezeichnet.


Gelobt werden vor allem die familiäre Atmosphäre, die starke Underground-Ausrichtung und die Mischung aus großen Namen und kultigen Szene-Bands. Und auch in diesem Jahr hat das Billing wieder einiges zu bieten. Satyricon ist genauso dabei wie Manos. Schaut euch die Running Order an und dir wird das Wasser im Mund zusammen laufen.


Was in vielen Berichten ebenfalls immer wieder auftaucht und ich jederzeit bestätigen kann: Trotz namhafter Acts hat sich das Festival seinen bodenständigen Charakter bewahrt. Hier geht es nicht um riesige Sponsorenflächen oder Hochglanz-Kommerz, sondern um die Musik und die Leute, die sie feiern. Das In Flammen ist von Fans für Fans!
Genau das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen. Schon beim Betreten des Geländes merkt man, dass hier einiges anders läuft. Das das Infield beginnt im Zelt. Du stehst mit deinem Spaßgetränk vor der Bühne. Ein bisschen fühlt sich das tatsächlich wie Anfang der 90er an.
Besonders hervorheben muss man die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des gesamten Teams. Egal welches Problem man hat, irgendwer kümmert sich darum. Da fällt mir sofort die Geschichte von einem Kumpel ein, der letztes Jahr komplett abgesoffen ist. Für ihn wurde am letzten Abend kurzerhand ein Schlafplatz im Zelt der kleinen Bühne organisiert. Genau solche Geschichten zeigen, warum viele Besucher Jahr für Jahr wiederkommen.


Auch die Infrastruktur stimmt. Direkt in der Nähe gibt es einen Aldi und eine verdammt gute Fleischerei, was die Versorgung angenehm unkompliziert macht. Das eigentliche Herzstück bleibt aber natürlich die Musik. Und die sorgt regelmäßig für das vielleicht größte Problem des Wochenendes: Man steht ständig vor der Entscheidung, welche der beiden gleichzeitig spielenden Top-Bands man sich nun anschauen soll.
Genau diese Mischung aus familiärer Atmosphäre, leidenschaftlicher Organisation und einem erstklassigen Extreme-Metal-Programm macht das In Flammen für viele Besucher zu weit mehr als nur einem Festival. Es ist ein jährlicher Treffpunkt der Szene, ein Wochenende unter Freunden und für viele längst ein fester Termin im Kalender. Sehen wir uns in Torgau?

Text/Foto: S.R.

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