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Arroganz – Death Doom Punks

Am 15.05.2026 veröffentlicht Testimony Records das siebte Album „Death Doom Punks“ von Arroganz.

Arroganz wurden 2008 in Cottbus gegründet und laufen unter dem Genre Black/Death Metal, für mich kann ich das nicht 100% einordnen, es gibt auch viele Doom Einflüsse und teilweise auch sehr Gitarrenorentiert ist, was ich natürlich begrüße.  

Als Fan kann ich nur sagen: Mit ihrem siebten Album „Death Doom Punks“ hauen Arroganz genau das raus, worauf ich gehofft habe. Der Titel ist hier kein leeres Versprechen, diese Platte ist ein wuchtiger Mix aus Old-School-Death-Metal und der rotzigen, direkten Energie von Punk. Kein Schnickschnack, kein Zurückhalten, das Release trifft dich sofort und bleibt hängen.

Man merkt einfach, dass hier 15 Jahre Bandgeschichte drinstecken. Der Sound ist typisch Arroganz, aber gleichzeitig wirkt alles noch selbstbewusster, noch durchdachter. Die Songs sitzen, die Atmosphäre ist dicht, und die Texte haben nochmal an Tiefe gewonnen.

Was mich besonders packt ist dieser Druck. Der Bass drückt dir die Luft aus den Lungen, die Drums prügeln dich gnadenlos nach vorne und die Riffs türmen sich wie eine Wand auf. Und dann diese Growls sind tief, dreckig, kompromisslos. Genau so muss Death Metal sein.

Auch textlich geht das Album ordentlich rein. Es ist düster, persönlich, teilweise richtig unbequem und spiegelt diese kaputte, unsichere Welt ziemlich treffend wider. Diese unterschwellige Bedrohung zieht sich durch die ganze Platte und macht sie nur noch intensiver.

Dass Arroganz nach der Umbesetzung wieder am Start sind, fühlt sich wie ein klares Statement an. Wir sind zurück und wir machen keine Gefangenen. Seit 2008 haben sie ihren Sound ständig weiterentwickelt, von roher Aggression hin zu etwas, das auch Atmosphäre und Doom-Elemente mit reinzieht, ohne die Wurzeln zu verlieren.

Genau das mag ich an dieser Band, Sie zieht ihr Ding durch, egal ob gefeiert oder gehasst. Authentisch bis zum Anschlag, null Kompromisse.

Kurz gesagt: „Death Doom Punks“ ist kein Album, das man nebenbei hört. Entweder du steigst voll ein, headbangst dir den Nacken kaputt und lässt dich komplett mitreißen oder du lässt es besser gleich.

Zum Schluß noch die Tour Empfehlung

Gruß Frank

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