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Klassiker: Sabbat „History of a Time to Come“ 1988 Noise

Ich kann mich noch sehr gut an den Abend vor dem Radio erinnern. Eigentlich wäre es Zeit für’s Bett gewesen aber HR3 sendete jeden Sonntag ab 22:00 Metal. Kaum war ein einigermaßen rauschfreier, also Kastten tauglicher Pegel des heimischen UKW Empfängers gefunden, nahmen mich die okkulten beschwörenden Klänge der vier Britten auch schon gefangen, ja machten mich zu einen Besessenen. Das ganze trieb solche Blüten das ich ein gutes Jahr später stolze 30 Mark Ost für zwei Seiten Gummi (Metal) Hammer auf den Tisch gelegt habe um mit den Herren mein bescheidenes Zimmer zu schmücken. „Ja, ja Opa erzählt vom Krieg!“

Kommen wir zu den Tatsachen. Nach der Veröffentlichung des im Hannoveraner Horus Sound Studio entstandenen Albums. Brannte der Underground Heidnische Beschwörungen treffen auf musikalisches Können. Heute würde die Band dem Black-Thrash zugeordnet werden. Wobei die Betonung mehr auf Thrash liegen sollte. Alles mit einer enormen Geschwindigkeit eingesungen, das zum mitlesen der Texte kaum Zeit bleibt. 

Auch im Auftreten verfolgten die Briten dieses Image. Martin (Voc) sagte einmal zu diesen Them gefragt „das sie sicher nicht mit einen Skatboard dem Publikum zeigen werden“.

Martin Walkyier: Gesang und Andy Sneap: Gitarre , sind zwei sicher auch noch heute geläufige Namen. 

Anspiel Tip: Alles

S.R.

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