Es ist doch endlich mal wieder Zeit Kataklysm zu sehen. Und noch dazu im Paket mit Vader und Blood Red Throne. Also ziemlich hochkarätig für den gemeinen Metalhead.

Daraus folgt, ein kurzes Stoßgebet an den Herren der Finsternis uns an einen Wochentag ohne Stau über die A2 zu geleiten (hat uns erhört). Und los geht auch dieser Ritt.

Angekommen, gepullert, Bier geholt, kurzer Blick zum Merchstand und ab ging die Post.

Blood Red Thron erfüllen die Halle von der ersten Minute an viel Energie, egal ob in der Interaktion mit dem Publikum oder das coole Posen auf der Bühne. Dabei fallen besonders „Meathook“ und Stian auf. Beide wahren oft an allen Publikums nahen Rändern der Bühne zu erleben. Stian lies es sich auch nicht nehmen einen Ausflug in den Fotograben zu machen.

Auch seine Technik Sindre, dem ja neben den Gesang auch das Bass spielen nicht fremd ist, zu eben diesen Spiel einzuspannen um selbst die Hand zum Bier trinken frei zu haben fand ich sehr inovativ.

Alles in allen richtig geil aber mit 30 Minuten zu kurz!

Mit Vader ist eine Legende mit auf Tour und wurde entsprechend vom Publikum auch erwartet. Ein Marsch als Intro passt natürlich perfekt zum Namen.

Kaum ertönte der erste Gesang, war auch ein Kollege im Fotograben zu sehen, wie er jedes Wort mitgesungen hat. Das finde ich für einen Pressevertreter sehr bemerkenswert, da sich ja täglich eine Flut guter Musik über jene ergießt.

Danken möchte ich an dieser Stelle der Lichtcrew, die bei den ersten drei Songs für Foto freundlicheres Licht gesorgt hat. Die Lichtshow war wirklich sehr gut. Genau so zu sehen war die Performance der der Musiker. Schlagzeuger Michael beindruckte nicht nur durch sein Spiel, sondern er bekommt auch eine 10 in der Kür Bewertung.

Ein Klassiker jagte den nächsten aber leider war die Spielzeit mit 45 Minuten sehr kurz. Eine Aktion der Band sollte noch erwähnt werden. Am Ende des Sets hat Peter seine Armbänder ins Publikum geworfen. Ich kann mir vorstellen das der Fänger dieser Devotionalie dieses, voll Freude eines Tages seinen Enkeln und Urenkeln präsentiert.

Mit dem Headliner Kataklysm wurde sofort klar wer der Chef, bei dieser Tour , im Ring ist. Wie ein Schweizer Uhrwerk groovte die Kapelle durch ihr Programm. Allein durch diese Tatsachen verging das Programm wie im Flug. Ein kurzes Schlagzeugsolo war ein passender Mittelpunkt des Gigs.

Mehrfach freute sich Maurizio das trotz eines Mittwochs der Saal gut gefüllt war. Na, es ist ja auch etwas her gewesen das sie in der Region gespielt haben.

Auch in Braunschweig gab es den Security Stresstest. Ich glaube die Braunschweiger haben nicht mit so einer Wucht gerechnet. Haben es aber in den Griff bekommen. Für mich ist das immer ein Höhepunkt der Kataklysm Show!

Last but not least, es wird in der zweiten Jahreshälfte ein neues Album geben. Also eine wirklich gute Nachricht.

Eins möchte ich noch anmerken. Die Spielzeiten waren mit 30, 45 Minuten und etwas über einer Stunde reichlich kurz. Auch wenn immer gesagt wird das die Bands in der Spielzeit alles gesagt haben, kann es gern länger sein!

Schall und Laut bedankt sich bei Undercover für die Akkreditierung und den freundlichen Empfang.
Text: S.R.
Foto: J.J.










