Heavy Glam Metal? Klingt erst mal nach einer wilden Mischung – und das Ergebnis überrascht auf ganzer Linie! Die Hamburger Jungs von Night Laser liefern auf ihrem neuen Longplayer 11 Songs ab, die weit über das klassische Genre-Schubladendenken hinausgehen.

Von Metal und Blues über Funk-Einflüsse bis hin zu Doom- und Thrash-Nuancen ist hier alles vertreten. Trotz dieser enormen Vielfalt wirkt das Album nie wie ein wahlloser Grabbeltisch, sondern wie ein clever durchdachtes Gesamtwerk.
- Die Highlights: Der Opener „S.T.F.U.“ geht sofort schnörkellos nach vorne. Mein absoluter Favorit ist allerdings „Blueberry Gin“ – ein großartiger Blues-Track!
- Die Überraschung: Ein starkes Cover von „Into The West“ (Filmkenner wissen Bescheid, der Rest darf googlen!).
- Prominente Schützenhilfe: Auf der Platte haben sich einige namhafte Gäste verewigt – wer das ist, erfahrt ihr im Booklet oder der Suchmaschine eures Vertrauens.
Der mitreißende Titelsong „Rats In The Cradle“ lädt direkt zum Mitsingen ein, während Balladen-Fans mit „Heart Of The Desert Rose“ (bereits im Juli als Single erschienen) voll auf ihre Kosten kommen. Zusammen mit den Nachfolge-Singles „Defenders“ (August) und „19CR490“ (September) haben die Jungs kurz vor Release ordentlich abgeliefert.

Fazit: Ein extrem abwechslungsreiches Album, auf dem es verdammt viel zu entdecken gibt. Hört unbedingt rein! Wie gefällt euch die Scheibe? Schreibt es mir in die Kommentare!
Text Alexx
Fotos: Night Laser und Franz Schepers






