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Finsterforst im Gespräch – Zwischen Schwarzwald, Finsternis und musikalischer Freiheit

„Wir versuchen, unser eigenes Ding zu machen“

Schall und Laut: Stellt euch zunächst einmal kurz vor.

Ich bin Olli und der Schreihals der Band.

Ich bin Simon aus Freiburg, Gitarrist der Band und seit Beginn mit dabei.

Ich bin David und spiele die zweite Gitarre bei Finsterforst. Wir freuen uns, heute hier zu sein und unsere neue CD vorzustellen.

Schall und Laut: Ihr seid mittlerweile nicht mehr ganz unbekannt. Wenn man euch allerdings in eine musikalische Schublade stecken möchte, wird es schon schwieriger. Wie würdet ihr eure Musik selbst beschreiben?

Simon: Genre-Grenzen sind uns eigentlich relativ egal. Wenn man eine Band noch nicht kennt, braucht man natürlich irgendeine Bezeichnung, damit die Leute wissen, was sie erwartet. Aber eigentlich treffen wir kein Genre so richtig. Wir brechen immer wieder daraus aus und versuchen, unser eigenes Ding zu machen.

Auf den einschlägigen Plattformen findet man verschiedene Bezeichnungen, unter anderem Folk- und Black-Metal. Wir selbst verwenden auch gerne den Begriff „Black Forest Metal“. Letztendlich beschreibt das aber nur einen Teil dessen, was wir machen.

Von der Oboe bis zum Akkordeon

Schall und Laut: Ihr seid auch dafür bekannt, genreuntypische Instrumente einzusetzen. Da fällt beispielsweise die Oboe ein. Wie kommt man als Metalband auf so etwas?

Simon: Die Oboe war auf unserem ersten Album und ist mittlerweile fast 20 Jahre her. Das war eher ein einmaliger Ausflug. Wir wollten bei „Die Suche nach dem Licht“ in einem instrumentalen Zwischenspiel etwas Leidenderes und Kantigeres haben. Wir wollten eben nicht einfach nur irgendeine Flöte einsetzen.

Warum wir damals genau auf die Oboe gekommen sind, weiß ich heute selbst nicht mehr genau. Es war aber auf jeden Fall spannend.

Das Akkordeon war dagegen von Anfang an ein Bestandteil der Band. Johannes (Akkordeon, Voc.) war sofort von der Idee begeistert. Ich kannte ihn schon seit meiner Kindheit und wusste, dass er musikalisch ziemlich außergewöhnlich unterwegs ist. Obwohl er ursprünglich nicht besonders im Metal verwurzelt war, fand er unsere Idee gut und hat sich sofort eingebracht.

Wir waren und sind einfach ein ziemlich verrückter Haufen – und irgendwie hat das von Anfang an funktioniert.

Die Anfänge im Jahr 2004

Schall und Laut: Wie ist Finsterforst überhaupt entstanden?

Simon: Das war ungefähr 2004. Wir saßen damals mit dem damaligen Sänger, Sebastian und unserem Bassisten und Keyboarder zusammen, haben ein paar Bier getrunken und Musik gehört. Irgendwann hatten wir alle Lust, eine Band zu gründen.

Damals war akkordeonlastiger Metal gerade ziemlich angesagt. Also dachten wir uns: Warum machen wir nicht genau das?

In der Anfangszeit hatten wir noch nicht einmal einen Schlagzeuger. David fehlte ebenfalls noch an der zweiten Gitarre. Trotzdem haben wir bereits unsere erste Demo aufgenommen: „Die Wiege der Finsternis“ mit drei Songs. Aufgenommen wurde damals in den Iguana Studios – noch mit Drumcomputer.

Diese Demo hat innerhalb einer bestimmten Szene schon ein bisschen Wellen geschlagen. Damit war der Startschuss gegeben.

2006 beziehungsweise 2007 kam dann unser Schlagzeuger dazu. Damals war er gerade einmal 16 oder 17 Jahre alt. 2007 konnten wir schließlich anfangen, live aufzutreten.

Vom tanzigen Folk-Metal zum schweren Sound

Schall und Laut: Wenn man „Die Suche nach dem Licht“ von eurem ersten Album mit „Herbstwanderung“ vom aktuellen Album „Weltkraft“ vergleicht, liegen musikalisch Welten dazwischen. Wie würdet ihr diese Entwicklung beschreiben?

Simon: Musikalisch kann man das eigentlich gar nicht mehr miteinander vergleichen. Die ersten Veröffentlichungen waren wesentlich lebhafter, tanzbarer und verspielter. Das Akkordeon und die schnelleren Melodien standen viel stärker im Vordergrund. Die Musik war insgesamt flotter und weniger schwer.

Seit einigen Jahren hat sich das immer stärker in eine schwerere und tiefere Richtung entwickelt. Das betrifft nicht nur die Musik, sondern auch die Produktion.

David: Wir haben gemerkt, dass Musik nicht zwangsläufig schnell und extrem sein muss, um intensiv zu wirken. Sie muss vom Sound her richtig reinhauen können.

Gerade beim aktuellen Album „Still“ haben wir das meiner Meinung nach noch einmal deutlich gezeigt. Wir haben teilweise weniger Noten, aber dafür bekommt jede einzelne Note mehr Aufmerksamkeit. Dadurch wirkt das Ganze wesentlich brachialer.

Olli: Was beim neuen Album außerdem auffällt, ist die große Varianz beim Gesang. Diese Entwicklung gab es auch schon auf den vorherigen Alben, aber diesmal tritt sie noch deutlicher hervor. Wir haben verschiedene Gesangsstile und sehr unterschiedliche Elemente in den Songs.

Dabei haben wir uns im Studio bewusst mehr Freiheiten genommen. Wir haben nicht vorher festgelegt, wer welchen Part singt. Entscheidend war vielmehr, wer welchen Part im Studio am besten getroffen hat. Dadurch konnten wir mehr experimentieren – und ich finde, das hört man dem Album auch an.

Simon: Auch die Orchester- und Synthesizer-Elemente spielen eine größere Rolle. Wir haben teilweise Dinge ausprobiert, die man vielleicht nicht unbedingt von uns erwartet hätte.

Dunklere Texte

Schall und Laut: Hat sich auch die thematische Ausrichtung eurer Texte verändert?

Olli: Ja, definitiv. Früher waren die Texte stärker von Natur, mystischen Wesen und einer gewissen Fantasiewelt geprägt. Auch wenn diese Elemente nie die einzige Grundlage unserer Musik waren.

Heute sind die Texte deutlich düsterer geworden.

„Herbstwanderung“ ist dafür ein gutes Beispiel. Der Song ist reine Fiktion und beschreibt einen Waldspaziergang, bei dem man auf Gräber trifft, die man selbst geschaufelt hat. Das ist schon deutlich dunkler als das, was wir früher gemacht haben.

Die Natur als Inspirationsquelle

Schall und Laut: Finsterforst wird immer wieder mit Natur und Wald in Verbindung gebracht. Seid ihr selbst so naturverbunden?

Olli: Ich würde sagen: normal naturverbunden. Wir gehen gerne raus, wir gehen gerne in den Wald und genießen schöne Landschaften. Ich lebe mit meiner Familie in Freiburg, also in der Stadt. Aber wenn wir raus in den Schwarzwald oder irgendwohin fahren, wo weniger Menschen sind, ist das schon etwas Besonderes.

Diese Ruhe tut einfach gut. Man kommt aus dieser ganzen Rastlosigkeit des Alltags heraus. Alles muss schnell und hektisch sein, ständig prasseln irgendwelche Informationen auf einen ein. Da ist es schön, einfach einmal draußen zu sein.

Das beeinflusst natürlich auch meine Musik. Wenn ich an einem Song arbeite, habe ich manchmal eine bestimmte Landschaft oder Atmosphäre im Kopf. Nicht unbedingt ganz konkret, aber ich kann die Musik mit bestimmten Bildern verbinden.

Simon: Natur ist für uns auch eine Art Macht. Das ist ein wichtiger Gedanke in unseren Texten. Wir Menschen halten uns gerne für den Mittelpunkt des Universums, sind aber eigentlich unglaublich klein. Die Natur führt einem das immer wieder vor Augen.

Das hat auch etwas mit Respekt zu tun. Wir können gegen diese Kräfte letztlich nicht gewinnen.

Songwriting bei Finsterforst

Schall und Laut: Wie funktioniert bei euch der Songwriting-Prozess?

Simon: Die Songs entstehen meistens zunächst bei mir zu Hause. Ich schreibe sie auf MIDI-Basis und notiere die einzelnen Spuren für die verschiedenen Instrumente. Wenn der Song in einer ersten Form fertig ist, können sich die anderen ihn anhören.

Im Laufe der Jahre ist immer mehr Detailarbeit in den späteren Produktionsprozess gewandert. Die Songs und Texte stehen zunächst, anschließend geht es ins Studio. Dort entstehen dann beispielsweise die Synthesizer-, Keyboard- und orchestralen Elemente. Vieles davon ist vorher nur skizzenhaft vorhanden oder existiert zunächst nur in meinem Kopf.

Schall und Laut: Hast du beim Schreiben der Musik schon eine Vorstellung davon, worum es textlich gehen soll?

Simon: Ich habe normalerweise eine Grundatmosphäre im Kopf – einen bestimmten „Vibe“. Je nachdem, ob ein Stück schnell oder langsam ist, welche Harmonik oder Melodik es hat, entsteht schon ein Gefühl dafür, ob der Song beispielsweise extrem böse, düster oder hoffnungsvoller wirkt.

Die Texte kommen dann von Olli. Das ist sein Bereich.

Olli: Natürlich gibt es dabei Diskussionen. Zwei kreative Leistungen müssen schließlich zusammenwachsen. In den meisten Fällen funktioniert das sehr gut. Manchmal interpretiert man etwas aber auch unterschiedlich oder hat eine andere Erwartungshaltung. Dann redet man darüber.

Die Inspiration kommt eigentlich von überall. Wir leben in einer Welt, in der ständig irgendwelche merkwürdigen Dinge passieren. Das lässt mich nicht kalt. Ich verarbeite solche Eindrücke aber nicht unbedingt direkt. Es gibt meistens noch einen Umweg, bevor daraus ein Text entsteht.

Gerade diesmal bin ich mit „Herbstwanderung“ zum ersten Mal ein bisschen davon weggegangen. Der Song hat eigentlich keinen konkreten Bezug zu einem aktuellen Ereignis.

Social Media – notwendiges Übel?

Schall und Laut: Du hast gerade die Welt und ihre Entwicklungen angesprochen. Spielt auch Social Media eine Rolle?

Olli: Ich tue mich wahnsinnig schwer mit dieser Social-Media-Gesellschaft. Ich finde es anstrengend, ständig zu sehen, wie Leute sich präsentieren und darstellen. Und manchmal lernt man diese Menschen dann tatsächlich kennen und merkt, dass sie völlig anders sind, als sie sich online darstellen.

Gleichzeitig ist Social Media für eine Band heute natürlich notwendig. Wenn man nicht präsent ist, existiert man für viele Leute praktisch nicht.

Das ist ein ziemlich widerlicher Widerspruch, mit dem ich leben muss. Ich würde auch gerne darauf verzichten, aber heutzutage gehört es einfach dazu.

Freundschaft statt Geschäftsbeziehung

Schall und Laut: Ihr seid schon lange unterwegs. Wie funktioniert das bei euch als Band, wenn ihr nicht ständig gemeinsam im Proberaum seid?

Simon: In den letzten Jahren haben wir uns nur sehr selten im Proberaum getroffen. Wir sind mittlerweile ziemlich verteilt. Einige leben in und um Freiburg, einer ist im Schwabenland, ein anderer weiter oben in Brandenburg.

Wenn es hochkommt, treffen wir uns ein paar Mal im Jahr. Jeder hat sein Equipment zu Hause und kann dort üben. Trotzdem ist ein gemeinsamer Proberaum natürlich etwas anderes. Wir wollen versuchen, das künftig wieder regelmäßiger hinzubekommen.

Olli: Früher, als einige von uns noch keine Kinder hatten, war das alles einfacher. Da hat man sich eben spontan in Freiburg getroffen, ein Bier getrunken und Party gemacht. Das war schon Teambuilding genug.

Heute ist das schwieriger. Jeder hat Familie, Arbeit und wohnt teilweise weit auseinander. Dann trifft man sich eher unterwegs.

Simon: Wir sind aber nicht einfach nur Arbeitskollegen. Wir sind Freunde. Das macht vieles leichter.

Natürlich diskutieren wir auch und manchmal diskutieren wir uns fast zu Tode. Wir kennen uns aber schon sehr lange. Man kennt die Schwächen des anderen, weiß, wie er tickt, und weiß auch, wie man miteinander umgehen muss.

Ich glaube, das ist ein wichtiger Unterschied. Bei manchen Bands scheint irgendwann alles nur noch Business zu sein. Bei uns geht es immer noch darum, gemeinsam Musik zu machen und Spaß zu haben.

Olli: Und wir können uns auch über Katastrophen freuen. Wenn bei anderen Bands unterwegs irgendetwas schiefläuft und daraus ein riesiges Drama wird, feiern wir das bei uns fast schon.

Wir hatten beispielsweise eine Phase, in der gefühlt bei jedem zweiten Trip irgendeine Karre verreckt ist. Irgendwann war es einfach nur noch witzig.

Tourgeschichten: Wenn die Karre in Spanien stirbt

Schall und Laut: Dann müssen wir natürlich eine dieser Geschichten hören.

Olli: In Spanien hat es tatsächlich die Ölwanne eines Autos zerlegt. Wir hatten uns gerade irgendwo auf einem Parkplatz getroffen und plötzlich hatten wir einen riesigen Ölfleck unter dem Auto.

Das Problem war natürlich, dass wir uns untereinander ständig verarschen. Wenn einer zu Hause blieb, wurden irgendwelche Geschichten erfunden. Deshalb hat uns irgendwann keiner mehr geglaubt, wenn wir gesagt haben, dass die Karre kaputt ist.

Diesmal war sie aber wirklich kaputt.

Wir mussten ein Mietauto nehmen und sind anschließend viele Stunden zurück nach Deutschland gefahren. An der französisch-spanischen Grenze wurden wir dann an einer Mautstation von Militärpolizisten mit Maschinenpistolen angehalten. Wir hatten zunächst überhaupt nicht verstanden, was sie von uns wollten.

Am Ende wollten sie nur, dass wir die Autos dort stehen lassen, damit sie irgendetwas absichern konnten. Aber für uns sah die Situation erst einmal etwas anders aus.

Simon: Solche Geschichten sind einfach Teil des Tourlebens. Wenn alles glatt läuft, hat man später schließlich nichts zu erzählen.

Noch mehr Chaos in Rumänien

David: In Rumänien ist uns in Bukarest ebenfalls das Auto kaputtgegangen. Wir mussten es durch die halbe Stadt schieben.

Irgendwann tauchte sogar der Katastrophenschutz auf. Die Kommunikation war allerdings schwierig, weil niemand von uns die andere Sprache wirklich beherrschte. Trotzdem wollten die Leute unbedingt helfen und haben angefangen, das Auto auseinanderzunehmen.

Irgendwann wurde irgendein Bauteil identifiziert, das wir ersetzen mussten. Wir wurden zu einem Laden beziehungsweise Baumarkt geschickt, haben das Teil besorgt und gemeinsam wurde versucht, das Auto wieder flottzubekommen.

Die Kupplung war anschließend aber immer noch kaputt. Am Ende mussten wir das Auto dort stehen lassen und mit dem Zug zurück nach Freiburg fahren.

Das war pures Chaos – aber genau solche Erlebnisse bleiben hängen.

Festivals: Nicht nur die Musik zählt

Schall und Laut: Ihr habt dieses Jahr unter anderem auf dem Wacken Open Air gespielt. Wie erlebt ihr Festivals?

Simon: Wacken war schon ziemlich cool. Die meisten von uns waren bereits ab Mittwoch beziehungsweise Donnerstag dort und konnten dadurch auch viel vom Programm mitnehmen.

Aber natürlich gibt es neben Wacken viele kleinere Festivals, die sich ebenfalls sehr gut um die Bands kümmern.

Schall und Laut: Wenn ihr einem Festivalbesucher ein Festival empfehlen solltet – was wäre es?

Simon: Das hängt natürlich davon ab, was man hören möchte. Aber Musik ist nicht alles. Es geht auch darum, wie man empfangen wird und wie das Ganze organisiert ist.

Als Zuschauer wäre mir Wacken inzwischen wahrscheinlich einfach zu groß und zu unpersönlich. Wenn es eine Veranstaltung in dieser Größenordnung sein soll, würde ich eher zum Summer Breeze tendieren.

Bei den kleineren Festivals fällt mir eine konkrete Empfehlung schwer, weil es einfach unglaublich viele Gute gibt. Gerade bei kleinen Festivals merkt man häufig, dass sie von Musikern für Musiker und Fans organisiert werden. Da wird mit dem vorhandenen Budget anders gearbeitet und überlegt, wie man für alle möglichst viel herausholen kann.

Wenig Konzerte in nächster Zeit

Schall und Laut: Wie sieht es bei euch mit den nächsten Konzerten aus?

Olli: Leider gerade ziemlich mau. Unser Schlagzeuger hat den entscheidenden Fehler gemacht, sich fortzupflanzen.

Die Familie ist jetzt auf der Zielgeraden, deshalb ist das zweite Halbjahr ziemlich arm an Konzerten. Soweit wir momentan wissen, spielen wir erst im Januar wieder – irgendwo in Bayern, südlich von Bayreuth, gemeinsam mit Grosar.

Danach geht es hoffentlich wieder etwas mehr los.

„Weltkraft“ gibt es überall

Schall und Laut: Wo kann man eure aktuelle Veröffentlichung bekommen?

Simon: Die Platte gibt es auf sämtlichen Streaming-Plattformen. Man kann sie natürlich auch online bestellen, unter anderem über AOP Records oder unseren Bandcamp-Shop.

Die Platte ist mittlerweile sogar in Schweden in einem Plattenladen aufgetaucht. Ein Bekannter war dort im Urlaub und hat uns ein Foto geschickt. Das war natürlich eine schöne Überraschung.

Das Album gibt es als CD und Vinyl.

Zwei Jahrzehnte Finsterforst

Nach fast zwei Stunden Gespräch wird noch einmal deutlich, wie weit die Entwicklung von Finsterforst inzwischen reicht. Angefangen hat alles 2004 mit ein paar Musikbegeisterten, einigen Bieren und der Idee, akkordeonlastigen Metal zu spielen. Aus dieser Idee ist eine Band entstanden, die sich nie dauerhaft in eine Schublade stecken lassen wollte.

Die Musik ist über die Jahre schwerer, düsterer und brachialer geworden. Gleichzeitig sind die experimentellen Elemente geblieben. Natur, Atmosphäre und die Lust, musikalische Grenzen auszutesten, gehören weiterhin zum Fundament der Band.

Und trotz aller Veränderungen scheint eines gleich geblieben zu sein: Finsterforst funktionieren vor allem deshalb, weil hier nicht nur Musiker zusammenstehen, sondern Freunde.

Oder, um es mit ihren eigenen Tourgeschichten zu sagen: Wenn unterwegs mal wieder die Karre verreckt, wird eben eine neue Geschichte daraus.

 

Schall und Laut

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