Gleich vorneweg: Schon die Besetzung dieser Band schreit förmlich nach „Das gibt auf die Zwölf“. Und genau das liefern sie auch. Richie Faulkner (Judas Priest), Christopher Williams (Accept), Dave Rimmer (Uriah Heep) und Ronnie Romero (Rainbow) lassen sich auf dem frisch erschienenen Longplayer Evolution nicht lange bitten – bereits der Opener zeigt unmissverständlich, wohin die Reise geht.

„Evil Eyes“ ist der erste klare Anspieltipp: Mit gefühlten 180 Sachen geht’s direkt auf die Überholspur. „Generation Me“ schlägt danach einen etwas ruhigeren, vielleicht sogar düstereren Ton an – hört einfach selbst rein.
Jeder Song bringt seinen eigenen Vibe mit, und immer wieder blitzen Einflüsse durch. Bei einigen Tracks schimmert auf der Sechssaitigen eindeutig ein Hauch von Hendrix durch. Gitarrenfans dürfen sich auf knackige Riffs und jede Menge filigranes Gefummel freuen – teilweise so verspielt, dass man zweimal hinhören muss, um zu begreifen, was da eigentlich passiert.
Auch für Freunde der sanfteren Klänge ist etwas dabei: „Come Back to Me“ lädt mit Kuscheldecken-und-Kerzen-Atmosphäre zum Zurücklehnen ein.
Das Album umfasst satte elf Songs und wandert stilistisch munter durch mehrere Jahrzehnte Rockgeschichte. Da dürfte wirklich für jeden etwas dabei sein. Wer nicht direkt die komplette Scheibe hören möchte, sollte zumindest in die Single „Bridges Burn“ reinhören.

Und jetzt seid ihr dran: Wer hat das Album schon gehört – wie hat es euch gefallen? Habt ihr einen Favoriten? Und welche Einflüsse habt ihr herausgehört? Let me know!
Review by Alexx






