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Napalm Death und Support in der Faust Hannover am 06.08.2025

Napalm Death

Heute ging es erneut in die Faust auf Konzert. Wie Hatebreed spielen Napalm Death und Support-Act Ecce Bestia in der 60er-Jahre-Halle. Der Einlass fand pünktlich statt. Einige Fans standen draußen, man unterhielt sich, die Stimmung war gut. Der Einlass ging ie immer recht flott. Die Halle war erneut gut gefüllt mit Metalheads. Anders als bei Hatebreed gab es diesmal keinen Graben, man kam den Bands so recht nahe, was eine klasse Fan-Beziehung im späteren Verlauf des Abends herstellen sollte. Der Moshpit war ab diesem Punkt garantiert!

Ecce BEstia

Mit der Band „Ecce Bestia“, einer lokalen hannoveraner Death Groove Metal-Größe, sollte der Abend starten. Die Truppe exestiert seit 2017. Diese hatte ich bis dato noch nie gesehen. Ecce Bestias Sound ist inspiriert von Trash-und Melodic Death Metal-, sowie Hardcore-Elementen, welches sich durchaus in gespielten Songs wie „The Trickster“ („S/T(The Beast Will Feed“-EP von 2019) heraus hören lassen. Auffällig war, dass die Band ganz ohne Drummer auskam. Dies tat dem energischen Auftritt um Sänger Eric jedoch nichts ab. Die Gitarren-Riffs von Andi waren schnell, der Gesang brutal. Die Menge war begeistert, auch von Erics Ansprache rund um Depression und Selbsthass. So tobten sich erste Fans im Moshpit aus. So schmeckt die Rhabarber-Schorle mehr als gut vor der Bühne!

Ecce BestiaEcce Bestia

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einer kurzen Umbaupause betrat der Main-Act „Napalm Death“, eine britische Extreme Metal- Band, die Bühne. Sänger Barney beschreibt die Truppe um sich als „Noise-Band“. Die Gruppe exestiert seit 1981 und gründete sich in Birmingham. Ihre Ursprünge liegen im Crust-Punk, Grindcore und Death Metal. So gibt es durchaus Elemente in ihren gespielten Songs, wie „On the Brink of Extinction“ („Time Waits for No Slave“-Album von 2009); „Resentment Always Simmers“(„“Resentment Is Always Seismic – A Final Throw Of Throes“-MiniAlbum von 2020) oder auch „Pride Assassin“(„Death by Manipulation“-Album von 1991), die den Werdegang der Band die letzten 44 Jahre darstellen. Auch wurde „You Suffer“ (Das kürzeste Lied der Welt) gespielt. Und das in nur 1,3 Sekunden! Der Sound war laut, brutal und stürmisch. Der Gesang energisch. Das Schlagzeug dröhnend. Die Menge tobte, der Moshpit vergrößerte sich und die ersten Crowd-Surfer sprangen von der Bühne. Wahnsinn! Was eine geile Stimmung unter den Fans!

Napalm DeathNapalm Death

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beide Bands bezogen den Abend politische Stellung mit dem Song „Nazi Punks Fuck Off“. Während Eric eine LGBTQI-Flagge zückte, sprach Barney sich mit den Worten „Fuck AFD!“ klar gegen diese und ihre Ideologie aus. Auf ihren Konzerten seien alle willkommen. Klasse Haltung von beiden muss ich betonen, welches sich auch in den Songtexten beider Bands widerspiegelt.

Napalm Death

Alles in allem war der Abend echt gelungen. Die Stimmung war sehr gut. Ich denke ich würde Ecce Bestia gerne mal mit einem richtigen Drummer erneut spielen sehen wollen. Die haben echt Potential. Napalm Death hat mich ebenfalls abgeholt. Stabile Nummer!

 

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