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Hellfire over Ilsenburg IV

Am 21.03.2026 fand das IV. Hellfire over Ilsenburg im Haus der Vereine statt. Mein erstes Hellfire over Ilsenburg war die IV. Auflage dieser Konzertreihe. Sie wird von lokalen Enthusiasten und Time for Metal e.V. auf die Beine gestellt und kann sich sehen lassen. Vor dem Haus der Vereine  war ein Cateringpavillion aufgebaut, an dem es u.a. Steaks und Bratwurst frisch vom Grill im Brötchen gab. Dazu auch eine vegetarische Pfanne für Leute ohne Appetit auf Fleisch. Im Foyer begrüßten die engagierten Mitglieder von Metality den eintreffenden Gast. Im Saal waren Bar, Merchtable und eine Plattenbörse aufgebaut. Die Bühne befand sich gegenüber der Bar. Der Raum ist großzügig dimensioniert, sodass sich die Zuschauer nicht zu sehr auf der ausverkauften Veranstaltung drängen mussten.

Here I Vanish

Eröffnet wurde der Abend von Here I Vanish, einer ilsenburger Melodic Death Metal Band. Die Band spielte ein gelungenes Heimspiel.

Here I Vanish

Faces of Fear betraten als zweite Band die Bühne. Die Darkmetaller aus Magdeburg traten ohne ihren Bassisten an, dafür sprang ein Freund der Band am Bass ein. Sie überzeugten musikalisch ebenso wie mit Humor in den kurzen Ansagen.

Faces of Fear

Der dritter Auftritt des Abends waren die drei Musiker der Black Metal Band Zeit. Die Musik steht hier im Vordergrund, die Bühnenshow ist minimalistisch gehalten. Ein Konzept was passt. Die Stücke sind modern und trotzdem typischer Black Metal.

Zeit

Mit Compressor folgte Death Metal aus Hildesheim auf der Bühne. Die Zuschaer trauten sich inzwischen noch einen Schritt näher an die Bühne. Neben kräftig-kerniger Musik gab es auch die ein oder andere eine lustige Ansage an das Publikum.

Compressor

Der Klang ist gut und kräftig, die Musiker haben sichtlich Freude. Die Lichtshow passt. dm Publikum und auch mir gefällt es.

Compressor

 

Der Headliner Boneshakers kam kurz Mitternacht auf die Bühne. Die Motörhead Tributeband bildete den rockenden Schlussstein des Abends.

Boneshakers

Über den Abend lief eine Spendenaktion für eine nahe gelegene Förderschule für körperlich beeinträchtigte Kinder. Ein guter Zweck. Einziger Wermutstropfen aus meiner Perspektive waren die recht lang wirkenden Changeover. Hier spielte vermutlich die Technik nicht so mit, wie sie sollte. Die Crew gab auf jeden Fall immer Gas. Etwas besonderes war auch, dass eine Liste mit Bands an der Bar auslag, mit der für eine zukünftige Hellfire over Ilsenburg eine Bandauswahl getroffen werden konnte. Ein auf spannende Weise basisdemokratischer Ansatz.

Die Stimmung war entspannt, die Bands motiviert und der Kaffee immer frisch. Die Helfer am Einlass, an der Bar, am Grillstand und der Plattenbörse waren allesamt gut gelaunt und freundlich. Mein persönliches Fazit: Zur V. Auflage komme ich gern wieder.

Schall und Laut bedankt sich bei Compressor für die Einladung und bei den Veranstaltern für den entspannten Abend.

Text und Fotos: JJ

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