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Brothers of Metal – Tour… Another!

Am 27. Februar waren Brothers of Metal in Hannover zu Gast. Sie spielten im altehrwürdigen Capitol. Als ich kurz vor 19 Uhr am Capitol eintraf, war ich verwundert. Während ich über die Ihmebrücke ging, sah ich nur eine kleine Schlange vor dem Eingang. Die sich sonst über die Brücke erstreckende Menschenmenge war nicht zu sehen. Als ich näher kam, erkannte ich, dass die Schlange sich in die andere Richtung erstreckte. Bis in die Blumenauer Straße standen die Fans an. Ich gesellte mich dazu. Gegen 19 Uhr fing die Schlange an sich zu bewegen. Relativ rasch war ich im Capitol.

Moonlight Haze

Nach dem Einchecken erstmal gen Merch. Die Preise waren okay. T-Shirt für 30 €, Pullover für 50 €, Kapuzenjacken 60 €, Patches 10 €. Während sich das Capitol rasch füllte, warteten alle auf die Vorband. Die Stimmung ist gut, Vorfreude liegt in der Luft.

Moonlight Haze

Um 20 Uhr legten Moonlight Haze los. Auf der dunkelblauen beleuchteten Bühne trat zu Klaviermusik erstmal nur die Frontfrau ans Mikrofon. Im Gegenlicht als Silhouette für das Publikum zu sehen, sang sie „Beyond“ zur Eröffnung des Abends. Zum zweiten Song war di Band vollständig auf der Bühne, das Licht wurde heller. Die italienischen Symphonic Metal Band würde ich als „Blackmores Nightwish“ beschreiben. An beide Bands fühlte ich mich während der Show spontan erinnert. Rasche Riffs, eingängige Drums, symphonische Untermalung und eine gut trainierte Stimme fügen sich zu einem Gesamtbild zusammen.

Moonlight Haze

Leider war der Ton in den ersten Momenten der Show nicht optimal, aber das kann mal passieren. Moonlight Haze beweisen Witz, indem die Frontfrau fragt, in was Kaninchen gut sind. Die nicht jugendfreie Antwort aus dem Publikum wird lachend angenommen. Gemeint war jedoch hüpfen. Es folgt eine kleine Vorführung im Bunnyhop, den das Publikum zum folgenden Song mitmachen soll. Nach kurzweiligen 40 Minuten war das Set vorbei.

Brothers of Metal

Gegen 21:15 Uhr starten Brothers of Metal mit ihrem mitreißenden, viking flavored Power Metal. Die Performance war wie gewohnt dynamisch. Die Bühnenoutfits sind im Großen und Ganzen etwas „seröser“ geworden. Der Anteil an Fellteilen ging runter, der Anteil an Tuniken ging hoch. Der Dynamik der Show und der Freude am Auftritt nahm dies nichts. Für die Fans gab es einen bunten Mix alter Kracher und neuer Songs.

Brothers of Metal

Die Band beweist erneut, sie hat es drauf. Technisch gut gespielt, mit Witz und leicht übertriebenen Posen, erzählen die Songs aus der Sagenwelt der Wikinger. Die drei Gitarren und der Bass ergänzen sich mit dem Schlagzeug zu einem klanglichen Gegengewicht zu den drei Vokalisten.

Brothers of Metal

Das Publikum sang viel mit, Pommesgabeln wurden in den Luft gestreckt, still standen nur wenige. Die Fans hatten Bock und Freude an der Show.

Brothers of Metal

Schall und Laut bedankt sich bei Hannover Concerts für die Akkreditierung und den freundlichen Empfang.

 

Text und Fotos: JJ

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