Das Wetter lädt nicht gerade ein um vor die Tür zu gehen, aber es ist ja kein „Wünsch-Dir-was“. Als ich 19:50 Uhr das Jugendzentrum Ost betrat, würde ich von der netten Frau an der Abendkasse herzlichst begrüßt mit dem Spruch: Schön das das Stammpublikum erscheint. Im Ost selber war es noch sehr übersichtlich, weil viele noch an Bar sich mit einem Getränk eingedeckt haben.

Als um Punkt 20 Uhr Karloff die Bühne betreten ist der Laden plötzlich sehr gefüllt. Karloff sind H. Steinbrecher an den Drums, Tom Gesang und Gitarre und Ulf am Bass. Die Bühne wurde in einem dunklen Blau gehalten.

Eröffnet wurde das Ganze mit „A Pessimistic Soaring“ von dem am 23.01.26 erscheinenden neuen Album. Danach folgte „Skeleton in ashes“ vom Debut Album.
Als ich mich jetzt umsah, war es sehr gefüllt und man hat viele bekannte Leute aus Wolfsburg, Braunschweig und Hannover gesehen, irgendwie sieht man immer die gleichen bei den Underground Shows.

Die Setlist war ein bunter Mix aus den beiden Alben und der EP. Leider war nach 45 min und 12 Song war mit „Elizabetha’s revenge“ vorbei. Das Publikum macht einen sehr glücklichen Eindruck und auch ich war positiv überrascht, das ich Karloff zum ersten Mal live gesehen habe.

Jetzt heißt es Pause und zum Merch-Stand. Faire Preise und eine gute Auswahl. Im Anschluß gleich zur Bar und sich mit einem neuen Getränk eindecken. Dort traf man einige Mitglieder vom Hotel 666, so das die Pause wie im Flug verging.
Die vier Mitglieder vom Hexenbrett betreten die Bühne. Alle haben Ihr Gesicht hinter einer Maske oder Mütze versteckt, die Bühne ist mit diversen Deko’s versehen.

Die Besetzung von Hexenbrett ist doch ein bißchen ungewöhnliche, einen singende Drummer (gibt es mittlerweile öfters), aber das neben Gitarre und Bass noch ein Keyboarder dabei ist, ist doch in Summe selten. Es hat aber 100% funktioniert. Ein sehr guter Sound und alles war sehr stimmig.

Auch hier wurden Songs aus allen drei „Beschwörung“ Veröffentlichungen gespielt. Die Songs sind musikalisch viel verspielten als Karloff und bieten durch die instrumentalen Passagen (Gitarren Solo, oder Keyboard Einlagen) in den Stücken ein sehr professionelles Auftreten.

Ich habe 2023 Hexenbrett beim Hell over Hammerburg gesehen, aber heute war der Auftritt um vieles besser und hat nicht nur mich begeistert, sondern auch das Publikum was sehr euphorisch. Leider war nach 50 min vorbei.

Mein Fazit: Ein gelungener Abend und es wurde bestätigt, das auch Konzert in der Woche funktionieren können. Auch wenn das Wetter nicht einladend war, habe sich doch viele auf den Weg gemacht. Dank an Steffen und die Ganze Crew vom Ost.

Fotos: Seven R.
Text: Frank K.









